Ein Kärntner Triptychon
Uraufführung von Tamara Štajner und Paul-Henri Campbell
Ars ex Machina in Kooperation mit dem kärnten.museum

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Vorstellungen: 4., 5., 8., 11., 12., 14., 15. und 16. September 2026 / 19:30
Spielort: kärnten.museum, Museumgasse 2, 9021 Klagenfurt
Karten ab 1. Juli 2026 im Vorverkauf und reservierbar
Schauspiel: EVA BRUNNER, JULIA HAMMERL, CLEMENS JANOUT
Regie: CHRISTINA CONSTANZE POLZER
Ausstattung: LISA WALDNER
Ausstattungsassistenz: SARAH MATTITSCH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: ISABELLA GSTÄTTNER
Grafik: SARAH-LISA BAHR
Fotografie: TIM DORNAUS
Zu Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag beschwören Tamara Štajner und Paul-Henri Campbell die Nixe Undine in einem Kärntner Triptychon. Anders als in „Undine geht“ verschiebt sich der Monolog, gerät außer Kontrolle: Bürgermeister Hans berauscht sich auf einem bizarren Volksfest mit einer Ansprache, die in traditionalistischer Sehnsucht und enthemmter Misogynie dahinplätschert – hier behaupten die Bachmann’schen Hans-Figuren ihre Welt. Unter den Besucherinnen und Besuchern schwirrt der Undinen-Geist, unterwandert, missversteht den Redner. Vom Volksfest ausgehend durchwandelt das Publikum zwei gegensätzliche Landschaften. In der ersten – „Undines Gedärm“ – sucht es einen neuen Umgang mit der Welt. Die zweite Landschaft ist ein Traumort, ein Raum erfüllt von Bachmanns Sprachkraft – das Publikum taucht in ein Zuversicht suchendes Klangfeld ein. Mit drei Schauspieler:innen (Eva Brunner, Julia Hammerl, Clemens Janout) entsteht unter der Regie von Christina Constanze Polzer ein Triptychon über Bachmann und ihr Kärnten: zwischen Idylle und Abgrund, Ausbruch und Heimsuchung. Denn: Nicht nur die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar – auch das Träumen.