TAMARA ŠTAJNER

Tamara Štajner wurde 1987 in Novo mesto, Slowenien, geboren. Mit neunzehn Jahren zog sie nach Wien und schloss ihr Master-Studium im Konzertfach Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Derzeit promoviert sie im Fach Musiktheorie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie wirkt in kammermusikalischen Besetzungen in Uraufführungen der Neuen Musik und spielt darüber hinaus in Originalklangorchestern. Als Performerin war sie u. a. im Wiener MuseumsQuartier, bei der Vienna Art Week, in der Wiener Secession, im Kunstraum Niederösterreich zu sehen. Sie leitet regelmäßig interdisziplinäre Workshops, u. a. an der Musik- und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, am Williams College in Massachusetts und so weiter. Sie ist Stipendiatin des österreichischen BMKÖS in Bereichen Musik, Performance und Literatur, zuletzt das Jahresstipendium für Literatur (2024/2025). 2020 wurde sie in die Junge Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz aufgenommen, 2022 folgte die Aufnahme in die Gutenberg Akademie. 2022 erschien mit Schlupflöcher ihr erster Gedichtband, Raupenfell ist ihr erster Roman. Sie wurde als Stipendiatin des 25. Klagenfurter Literaturkurses beim Bachmannpreis 2022 ausgezeichnet. 2024 gewann sie den Lyrikpreis Meran, ebenso 2024 las sie auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant beim Ingeborg-Bachmann-Preis und gewann mit ihrem Text Luft nach unten den Kelag-Preis. Sie lebt und arbeitet in Wien.

www.tamarastajner.com

MITWIRKUNG IN:

INGE TRÄUMT (Text)

Tamara Štajner / © Andrej Grilc