ANNA ANDERLUH

Anna Anderluh (geb. 1988 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien und sonstwo).

Anna Anderluh verbindet radikale Experimentierfreude mit Humor, Poesie und gesellschaftskritischer Haltung. Ihre Kunst ist wandelbar, offen für das Unfertige und stets persönlich.

Sie ist Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin und unterrichtet Gesang für Jazz und improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Jazz, Neuer Musik, Singer-Songwriting, Literatur und Theater.

Sie studierte Jazzgesang an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und absolvierte eine Ausbildung in Angewandter Stimmphysiologie am Lichtenberger Institut in Deutschland. Zusammen mit Verena Zeiner, Sara Zlanabitnig, Milly Groz und Joanna Quehenberger, war sie im Leitungsteam des Vereins „Fraufeld“ – zur Sichtbarmachung von Musikerinnen in den Feldern progressiver Komposition und Improvisation.

Derzeit ist sie international als Solokünstlerin aktiv und tourt mit ihrem Album Leave Me Something Stupid (2021) – zuletzt u.  a. in Kairo, Paris, Trondheim, Jakarta, Krakau und Rom. Sie ist Gründungsmitglied des Vokalquartetts HALS, das 2025 das Album free fall a-cappella veröffentlichte. Außerdem ist sie Teil des 13-köpfigen Jazzkollektivs Little Rosies Kindergarten, das 2022 als Stageband des Wiener Porgy & Bess wirkte, sowie Mitglied des Trios Enfleurage.
Regelmäßig arbeitet sie auch mit dem Gitarristen und Liedermacher Alex Miksch zusammen. Seit 2022 komponiert und performt sie Musik für Theaterproduktionen von Franz von Strolchen (BOJI, Troll, Empire, The Great Resignation), die unter anderem beim „steirischen Herbst“ und auf internationalen Tourneen gezeigt werden

„Anderluhs selbstbewusster, changierender Zugang zwischen minimalistischem Gestus und durchtriebenem experimentellem Geist macht sie zur singulären Erscheinung abseits strapazierter Versöhnlichkeit“ (Otmar Klammer, Kleine Zeitung)

www.annaanderluh.com

MITWIRKUNG IN:

INGE TRÄUMT (Sounddesign)

Anna Anderluh / © Maria Frodl